Die Geschichte von Kink-Busreisen

Hier finden Sie eine kurze Geschichte über unser Unternehmen, die Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte und eine Menge historischer Fotos.

  • Kink-Bus aus früherer Zeit


1924
Am 1. August wird Heinrich Kink als zweiter Sohn von Johann und Babette Kink geboren. Seine Eltern betreiben in Legau einen Bauernhof und die örtliche Spedition.

1939 Heinrich Kink bricht seine kaufmännische Ausbildung ab, da sein Bruder in den Krieg muss und er seine Mutter bei der Arbeit auf dem Hof unterstützen will. Der Vater war schon vor Jahren bei einer Transportfahrt tödlich verunglückt.

1942 Im Oktober muss auch Heinrich Kink als 18jähriger in den Krieg.

1945 Am 8. Mai, dem Tag der Kapitulation, kommt Heinrich Kink in russische Kriegsgefangenschaft, der er nur knapp mit dem Leben entrinnen kann.

1948 Im Frühjahr will ein Münchner Betrieb ein Omnibusunternehmen in Legau einrichten. Der damalige Bürgermeister Joseph Wösle erkundigt sich daraufhin sofort bei Babette Kink, die ja immer noch die Ortsspedition betreibt, ob sie bereit wäre, einen Bus zu kaufen, damit man den Münchner nicht brauche. Sie willigt ein, da sie erfahren hat, dass ihr Sohn Heinrich bald aus der Gefangenschaft entlassen werden soll. Ein entsprechender Antrag wird deshalb an die Regierung gestellt, die dann auch eine Genehmigung auf Widerruf erteilt. Am 4. August kommt Heinrich Kink nach 3-jähriger Gefangenschaft wieder in seine Heimat Legau zurück.

1949 Am 1. Mai nimmt Heinrich Kink den Betrieb des Busunternehmens auf. Tatkräftige Unterstützung erfährt er durch Maria Heinle, die er 1950 heiratet. Mit dem ersten und damals einzigen Bus fährt Heinrich Kink anfangs jeden Sonntag die Bewohner aus den umliegenden Weilern nach Legau zur Messe. Es folgt eine Marktlinie – am Montag nach Leutkirch, am Dienstag und Freitag nach Memmingen und am Mittwoch nach Kempten.

1955 Da sehr viele Pendler nach Memmingen auf den Bus umsteigen erhebt die Bahn Einspruch bei der Regierung. Man einigt sich und wir fahren im Auftrag der Deutschen Bahn. Mitte der 50er Jahre kann man die Kink-Busse schon in ganz Europa sehen. Die Reisen werden größer, die Strecken weiter und Afrika und Asien sind auf einmal nicht mehr unerreichbar.

Der Firmengründer Heinrich Kink war der fortschrittlichste Busunternehmer unserer Gegend. Er war der Erste, dessen Busse mit Schlafsesseln (= nach hinten verstellbare Sitze), WC und Klimaanlage ausgestattet waren.

1972 Die Eisenbahnlinie Legau - Memmingen wird stillgelegt und im Auftrag der Deutschen Bundesbahn übernehmen wir den gesamten öffentlichen Personenverkehr zwischen Legau und Memmingen. Außerdem besorgen wir seitdem auch den gesamten Schülertransport im Illerwinkel.

1992 Wir bekommen die Konzession für den gesamten Linienverkehr Legau - Memmingen.

1999 50jähriges Jubiläum von Kink Busreisen

2002 Heinrich Kink jun. wird Inhaber von Kink Busreisen.

Neben Privatreisenden aus einem weiten Umkreis zählen auch viele Vereine zu unseren zufriedenen Stammkunden. Bei allen Fahrten in viele europäische Länder oder auch Pilger-, Überraschungs- sowie Badereisen mit Ausflugsprogrammen stehen die Sicherheit und der Komfort, interessante und abwechslungsreiche Reiserouten sowie durchwegs gute Hotels an oberster Stelle.